Screenshots - XcalibuR Connector
Verwalten von Händlern
Um das Im- und Exportieren von Daten so stark wie möglich zu automatisieren kann der Lieferant eigene Werte einem Händler zuordnen. Der Screenshot zeigt den Dialog zur Zuordnung von „Verband“ und „Debitorennummer“ zu einem registrierten Händler.
Pflege von Katalogen
Da XcalibuR intern auf einem sich selbst beschreibenden Format, anstatt auf einem fest definierten Format basiert, kann der Lieferant beliebig viele Felder definieren, um die Eigenschaften eines Artikels optimal abzulegen. Diese Eigeschaften können zwar auf Artikelebene gepflegt werden, werden aber in der Regel auf Katalogebene definiert und dann von den Artikeln geerbt.
Um das versehentliche Ausliefern eines Kataloges an einen falschen Händler zu vermeiden und um das Ausliefern von Katalogen zu automatisieren, können einem Katalog ein oder mehrere registrierte Händler zugeordnet werden. Der Screenshot zeigt die Zuordnung eines Kataloges zu einem Händler.
Pflege von Artikeln
Da XcalibuR nicht auf einem vorgegebenen Format mit festen Feldern basiert, können Artikeleigenschaften frei definiert werden, um einen Artikel so optimal wie möglich darzustellen. Die Artikeleigenschaften können auf Katalog-, Modell- und Artikelebene definiert werden.
Bei konfigurierbaren Artikeln können einem Artikel beliebig viele Optionen mit beliebig vielen Optionswerten zugeordnet werden. Da hinter Optionen und Optionswerten Formeln hinterlegt werden, die die Eigenschaften eines Artikels beeinflussen (z.B. „Preis = Preis * 1,2") kann für jede Option separat ein Anzeige- und ein Berechnungsrang angegeben werden.
Über die Set-Eigenschaften eines Artikel kann gesteuert werden, ob sich der Artikel in einem Set konfigurieren lässt. Wenn Artikel als Set konfigurierbar sind, kann der Konfigurator z.B. Optionen, die in mehreren Artikeln eines Sets vorhanden sind (z.B. die Farbe) bei allen Artikeln gleichzeitig setzen. Außerdem kann über die Set-Eigenschaften definiert werden, wie oft ein Artikel in einem Set vorkommen muss/darf und ob sich der Artikel am Anfang, in der Mitte oder am Ende befinden muss/darf (z.B. bei der Zusammenstellung eines Sofas oder einer Schrankwand).
Da XcalibuR die Daten aus vielen verschiedenen Fremdformaten aufnehmen kann, muss es auch flexibel genug sein die darin enthaltene Logik abzubilden. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, ermöglicht es XcalibuR auf jedem Optionswert und jeder Konfigurationsbedingung Aktionen in Form von mathematischen Formeln zu definieren.
Beispiele für Aktionen:
Absoluter Preisaufschlag
Preis = Preis + 10
Prozentualer Preisaufschlag
Preis = Preis * 1,1
Längenabhängiger Preisaufschlag
Preis = Länge / 1000 * 2,35
Sprechende Artikelnummer
Artikelnummer = Artikelnummer + „SX“
Erhöhung des Gewichts
Gewicht = Gewicht + 5
Konfiguration von Plugins
Die Hauptaufgabe des XcalibuR Connectors ist neben dem Versenden und Abrufen von Daten das Im- und Exportieren von Daten aus / in Fremdsysteme. Um die Anbindung solcher Fremdsysteme (z.B. PPS, CRM etc.) so flexibel wie möglich zu gestalten wird diese über sogenannte Plugins realisiert. Plugins sind kleine Programme die von einem „Wirt-Programm“ geladen werden um dessen Funktionen zu erweitern. So kann der Connector nahezu unbegrenzt viele Datenformate einlesen bzw. ausgeben oder nahtlos in die bestehende Infrastruktur integriert werden. Der Screenshot zeigt die Konfiguration der einzelnen Plugins, die benutzt werden sollen.
Import von Stammdaten
Testen der Konfiguration
Um die Konfigurationslogik für einen Artikel zu testen, beinhaltet der Connector auch einen Konfigurator, der es ermöglicht, während der Konfiguration, die Preisliste und das Preisdatum zu ändern. Der Screenshot zeigt eine ungültige Konfiguration. Die Konfigurationsfehler werden als ausformulierter Text dargestellt. Außerdem sind immer alle Optionswerte sichtbar. Dieses Verhalten ermöglicht es gerade Personen die mit dem Sortiment nicht bis ins kleinste Detail vertraut sind den Fehler schneller zu finden und zu beheben.
Der Screenshot zeigt eine gültige Konfiguration. Sobald eine Konfiguration gültig ist, errechnet XcalibuR (wie in dem Screenshot zu sehen) die zugehörige Konfigurations-ID. Diese ID stellt eine virtuelle Artikelnummer dar, in der alle ausgewählten Optionen verschlüsselt sind. Da sie zusammen mit der Artikel-ID eindeutig ist, kann sie sowohl beim Händler als auch beim Lieferanten zur eindeutigen Identifizierung der Variante genutzt werden.
XcalibuR Konfigurator
Der Screenshot zeigt den Standard-Konfigurator von XcalibuR. Diese Implementierung als eigenständige Applikation ist neben der Integration in andere Anwendungen oder Webseiten nur eine von vielen Formen.
Der Standard-Konfigurator stellt die Basis für den Standalone-Betrieb von XcalibuR dar. In diesem Szenario wird XcalibuR ohne integrierte Schnittstelle zum Warenwirtschafssystem genutzt.
Die Abbildung zeigt die Artikelliste des Konfigurators. Die Liste zeigt die wichtigsten Eigenschaften eines konfigurierten Artikels: Bezeichnung, Menge, Preis, Konfigurations-ID und den Konfigurationszustand (dies ist besonders wichtig, da XcalibuR auch artikelübergreifende Regelwerke unterstützt).
Der Bildausschnitt zeigt die Möglichkeiten im Konfigurator einen Artikel zur Konfiguration hinzuzufügen. Die Funktion „Anderer Lieferant“ steht immer zur Verfügung, die anderen Funktionen beziehen sich immer auf den aktuell ausgewählten Artikel.
Wird ein Artikel aus dem gleichen Katalog wie der aktuell ausgewählte Artikel hinzugefügt, bietet der Konfigurator an, die Konfiguration des bestehenden Artikel so weit wie möglich auf den hinzuzufügenden Artikel anzuwenden. Diese Funktion ist unabhängig von den ursprünglich eingelesenen Daten.
Der Screenshot zeigt den Dialog zum Hinzufügen eines Artikels. Für die Liste der Modelle und Artikel gibt es eine Filterfunktion, die nach jedem Tastenanschlag die Treffer weiter einschränkt.
Der gesamte Dialog ist für die Bedienung per Tastatur optimiert, so ist es z.B. Möglich nach dem Filtern mit den Tasten [Hoch] und [Runter] eine Position aus der Filtermenge zu selektieren.
Das Filtern bezieht sich nicht nur auf die Bezeichnung eines Modells / Artikels, sondern auch auf dessen Beschreibung etc. somit ist ein schnelles Finden des gesuchten Artikels garantiert.
Die Art und Weise wie Konfigurationsfehler gehandhabt werden ist für die Akzeptanz bei den Benutzern extrem wichtig. Hier gibt es zwei grundlegende Vorgehensweisen:
- Die Oberfläche gibt dem User eine bestimmte Reihenfolge in der die Eigenschaften zu wählen sind vor und filtert bei jeder Auswahl die Möglichkeiten für die weiteren Eigenschaften, damit unzulässige Zustände nicht möglich sind.
- Die Oberfläche lässt dem Benutzer frei entscheiden in welcher Reihenfolge die Eigenschaften eines Artikels gewählt werden und bietet immer alle Möglichkeiten an. Wenn ein ungültiger Zustand gewählt wird, wird dieser so visualisiert, dass auch ein Nutzer ohne detaillierte Kenntnisse über den Artikel, den Konfigurationsfehler auflösen kann.
Bei XcalibuR haben wir uns aus folgenden Gründen für die zweite Variante entschieden:
- Nicht die Software oder der Benutzer (Verkäufer) gibt die Reihenfolge vor, sondern der Kunde. Dieser gibt in der Regel seine wichtigsten Wünsche vor (z.B. „braunes Leder“ und „silberne Füße“), alle anderen Eigenschaften des Artikels müssen sich diesen „KO-Kriterien“ unterordnen. Da jeder Kunde andere KO-Kriterien wählen kann, darf die Anwendung die Reihenfolge nicht vorgeben.
- Oftmals erfolgt das eigentliche Verkaufsgespräch gar nicht am Bildschirm sondern am Artikel. Hier wo der Kunde die Waren anfassen und ausprobieren kann, wird oft mit dem Verkäufer besprochen wie der Artikel ausgeprägt werden soll. Der Konfigurator dient in diesem Szenario nur noch der korrekten Erfassung. Wenn sich der Verkäufer nun nicht bis ins kleinste Detail mit der Ware auskennt, kann es dazu kommen, dass dem Kunden gegenüber Zusagen getroffen werden, die sich nicht konfigurieren lassen.
Wenn der Konfigurator nun nur die definitiv möglichen Eigenschaften zur Auswahl anbietet läuft der Benutzer in eine Sackgasse und im schlimmsten Fall muss er nun „ausprobieren“, welche vorherige Auswahl die gewünschte Eigenschaft verhindert. Bei dem XcalibuR-Ansatz kann er die gewünschte Eigenschaft immer auswählen, wird dann aber darauf aufmerksam gemacht, warum diese Kombination nicht auswählbar ist. Dies kann er dann dem Kunden gegenüber kommunizieren. - Es ist nicht unüblich, dass der Kunde auch nachträglich noch Änderungen vornehmen möchte (um z.B. zu sehen wie sich der Preis verändert). Daher muss ein Eingriff in die Konfiguration jederzeit und auf allen Ebenen möglich sein. Für dieses Szenario ist das Erzwingen einer bestimmten Konfigurationsreihenfolge und das Ausblenden von Optionswerten extrem hinderlich.
Alles in allem standen die Konfigurationslösungen aus dem Automobilbereich bei der Entwicklung des XcalibuR-Konfigurationssystem Pate.
XcalibuR generiert basierend auf hinterlegten Konfigurationsregeln Fehlertexte und Lösungsvorschläge (diese Funktion ist somit unabhängig von den Quelldaten). Der Bildschirmausschnitt zeigt den Dialog zur Fehlerbehebung. Lösungsvorschläge werden in Form eines einfachen Entscheidungsbaumes dargestellt. Artikel-, Options- und Optionswertname werden farblich herausgestellt, damit der Benutzer so schnell wie möglich die richtige Lösung erkennt.
Lösungsvorschläge werden automatisch nach der Änderung einer Eigenschaft die zu einem Fehler führt eingeblendet oder können zu einem späteren Zeitpunkt durch einen Klick auf das Fehler-Symbol im Konfigurationsbereich geöffnet werden.
Oft werden die möglichen Werte einer Option hierarchisch geordnet oder sind so benannt, daß die sich ergebende Sortierung nicht optimal ist. Für diese Fälle bietet der Konfigurator die Möglichkeit die Werte einer Option zu filtern. Wie bei der Artikelauswahl wird das Ergebnis bei jedem Tastenanschlag weiter eingeschränkt.
Der Dialog zur Filterung der Optionswerte lässt sich jederzeit über das Fernglas-Symbol neben der jeweiligen Option im Konfigurationsbereich öffnen.
Der Bildausschnitt zeigt die Funktionen mit Bezug zur Konfiguration des aktuell ausgewählten Artikels. Die Wichtigste Funktion ist hier das Laden der Konfigurations-ID. Während der Konfiguration eines Artikels wird die aktuelle Konfigurations-ID in der Textbox angezeigt. Das Feld ermöglicht aber auch das Laden einer anderen Konfiguration über eine manuell eingegebene Konfig-ID (z.B. wenn diese von einem Preisschild übernommen wird).
Bei vielen der hier beschriebenen Funktionen zeigt der Konfigurator bei der ersten Nutzung einen Hinweis an. Somit ist sichergestellt, dass die Nutzer auch ohne intensive Schulung auf die besonderen Funktionen des XcalibuR-Konfigurators hingewiesen werden.
































