Der Integrator
Neben den rein administrativen Aufgaben, wie z.B. dem Verwalten von Anmeldeinformationen für Lieferanten, bietet der Integrator auch die Möglichkeit Artikel aus einem XcalibuR-Katalog in die Warenwirtschaft (im folgenden WWS genannt) zu exportieren. Auf diese Funktionalität möchten wir an dieser Stelle etwas genauer eingehen.
Da innerhalb des XcalibuR-Systems alle Stammdaten durchgehend versioniert werden, muss vor dem Exportieren erst die Version des Kataloges gewählt werden, aus dem die Artikel exportiert werden sollen.
Die durchgängige Versionierung erlaubt es die Daten zu einem beliebigen Zeitpunkt zurückzusetzen. Diese Funktion ist besonders bei der Suche nach Änderungen sehr hilfreich.
Wie im linken Bild gut zu erkennen ist, werden Stamm- und Preisdaten separat von einander versioniert, da Preisänderungen deutlich häufiger auftreten als Änderungen an den Artikelstammdaten.
Da XcalibuR im Gegensatz zu fest definierten Datenformaten keine Felder fest vorschreibt, sondern dem Lieferanten die freie Wahl überlässt, welche Felder er definiert und füllt, muss für einen Lieferantenkatalog einmalig ein Mapping definiert werden. Dieses Mapping definiert, wie Werte aus dem XcalibuR-Katalog in die Felder der Warenwirtschaft überführt werden. Um den Aufwand für die Erstellung dieser Mappings möglichst gering zu halten, können Händler einmal erstellte Mappings über www.XcalibuR.biz untereinander austauschen.
Auf der linken Seite werden alle Katalogfelder aufgelistet, auf der rechten Seite alle ERP-Felder (in diesem Beispiel aus der Warenwirtschaft „Moeve“ von Ametras Informatik). Durch simples Ziehen per Drag&Drop kann hier definiert werden, wie die Daten aus dem Katalog in die Warenwirtschaft überführt werden.
Nach der Auswahl der gewünschten Katalogversion errechnet das System die Differenz zwischen Warenwirtschaft und XcalibuR und zeigt den Akutalitätsstatus jedes Artikels mit Hilfe von unterschiedlichen Piktogrammen und Textfarben an.
Um Artikel in die Warenwirtschaft zu überführen werden diese zuerst markiert und anschließend die benötigten ERP-Felder gefüllt (für die Anlage eines Artikels werden in der Regel einige Informationen benötigt, die der Lieferant nicht liefern kann, wie z.B. Warengruppe oder Einkaufsbereich).
Je nach Integrationstiefe in die Warenwirtschaft, kann die komplette Artikeldatenverwaltung über den Integrator abgewickelt werden. Durch eine bidirektionale Schnittstelle kann dieser nicht nur Daten exportieren, sondern auch beim Aufrufen eines bereits exportierten Artikels die zugehörigen Daten aus dem WWS abrufen und anzeigen.


