Anmeldung an Ametras Moeve® (Integrator)

Da XcalibuR immer auf einer bidirektionalen Integration mit dem ERP-System basiert, muss in der Regel direkt nach dem Start der Anwendung eine ERP-Sitzung geöffnet werden. Der Screenshot zeigt diesen Vorgang exemplarisch an der Integration mit dem ERP-System MOEVE ® der Ametras Informatik AG.

Auswahl der Stamm- und Preisdatenversion (Integrator)

Nachdem der Katalog ausgewählt wurde, dessen Artikel exportiert werden sollen, muss die jeweilige Stamm- und Preisdatenversion ausgewählt werden. Da XcalibuR intern nicht auf einem starren vordefinierten Format basiert, müssen die Artikeleigenschaften einmalig den Artikeleigenschaften des ERP-Systems zugeordnet werden. Hierfür wird ein Mapping erstellt welches an dieser Stelle erstellt bzw. ausgewählt werden muss.

Zuordnung zwischen Katalog- und ERP-Feldern (Integrator)

Sollte noch kein Mapping vorhanden sein, muss ein neues Mapping für die Zuordnung Katalogfelder zu ERP-Felder erstellt werden. In diesem Schritt können auch dynamische Felder definiert werden, indem mit Hilfe von mathematischen Formeln Werte aus den Feldern des Katalogs gebildet werden (z.B. Muster + „ " + Länge + „x“ + Breite). Diese dynamischen Feldern können dann mit ERP-Felder verknüpft werden.

Laden der im ERP vorhandenen Artikel (Integrator)

Nachdem der Katalog, dessen Version und das Mapping gewählt wurden, startet der Integrator mit dem Datenabgleich mit dem ERP-System. In diesem Schritt werden alle definierten Feldwerte (z.B. Warengruppen, Einkaufsbereiche, Selektionskennzeichen etc.) und alle für den gewählten Lieferanten angelegten Artikel vom ERP-System abgerufen. Anschließend ermittelt der Integrator welche Artikel aus dem gewählten Katalog bereits im ERP-System angelegt sind und welche noch nicht. Darüber hinaus werden auch Preisabweichungen etc. ermittelt.

Hauptansicht für die Massenpflege von flachen Artikeln (Integrator)

Der Screenshot zeigt die Standardansicht eines geöffneten Katalogs. Im Bereich „Standardwerte (Neuanlage)“ werden die Werte für ERP-Felder definiert, die nicht aus dem Katalog übernommen werden können (z.B. Warengruppe und Einkaufsbereich). Im Bereich „Verhalten (Neuanlage)“ wird definiert, ob und wie die zugeordneten ERP-Felder aus dem Katalog übernommen werden.

Verhalten - Update (Integrator)

Analog zum „Verhalten (Neuanlage)“ kann das Verhalten des Integrator für den Updatefall auf Feldebene definiert werden. Standardmäßig ist der Integrator sehr defensiv eingestellt, denn alle Felder stehen am Anfang immer auf „Werte beibehalten“. Somit muss der Benutzer jedes einzelne Feld, das aktualisiert werden soll einzeln aktivieren. Dieses defensive Verhalten vermeidet ungewolltes Überschreiben von Daten, die unter Umständen mit sehr viel Aufwand von Hand erstellt wurden und reduziert im Allgemeinen das Risiko, dass sich falsche Daten „einschleichen“.

Definieren einer Exportgruppe (Integrator)

Oftmals sollen Artikel in einer bestimmten Reihenfolge exportiert werden, um die korrekte Vergabe von Artikelnummern durch das ERP-System zu gewährleisten. Zu diesem Zweck ermöglicht es der Integrator sogenannte Exportgruppen zu bilden und die Reihenfolge der Artikel in einer solchen Gruppe von Hand zu definieren.

Filialausschlüsse (Ametras MOEVE®) (Integrator)

Auch Filialausschlüsse können direkt bei der Neuanlage bzw. einem Update an das ERP-System übergeben werden, somit ist eine weitere Nachbearbeitung im ERP-System nicht notwendig.

Logistikdaten (Ametras MOEVE®) (Integrator)

Sollte der Lieferantenkatalog spezielle Logistik-Informationen enthalten, können auch diese direkt aus dem Katalog an das ERP-System übergeben werden, um so die logistischen Prozesse zu unterstützen.

Firmen (Ametras MOEVE®) (Integrator)

Händlern, die Ihre Unternehmensstruktur mit Hilfe von mehreren Firmengruppen in MOEVE® abgebildet haben, bietet XcalibuR die Möglichkeit direkt im Integrator zu bestimmen für welche Firmengruppe(n) die Artikel angelegt werden sollen.

Mindestbestände (Ametras Moeve®) (Integrator)

Auch Mindestbestände können direkt über den Integrator angegeben bzw. aus dem Lieferantenkatalog übernommen werden.

Optionen (Ametras Moeve®) (Integrator)

Wie die meisten ERP-Systeme unterstütz MOEVE® die automatische Rundung von Preisen. Diese Funktion lässt sich direkt im Integrator aktivieren.

XcalibuR Standalone-Konfigurator

Der Screenshot zeigt den Standard-Konfigurator von XcalibuR. Diese Implementierung als eigenständige Applikation ist neben der Integration in andere Anwendungen oder Webseiten nur eine von vielen Formen.

Der Standard-Konfigurator stellt die Basis für den Standalone-Betrieb von XcalibuR dar. In diesem Szenario wird XcalibuR ohne integrierte Schnittstelle zum Warenwirtschafssystem genutzt.

 

 

Artikelliste mit Konfigurationsstatus

Die Abbildung zeigt die Artikelliste des Konfigurators. Die Liste zeigt die wichtigsten Eigenschaften eines konfigurierten Artikels: Bezeichnung, Menge, Preis, Konfigurations-ID und den Konfigurationszustand (dies ist besonders wichtig, da XcalibuR auch artikelübergreifende Regelwerke unterstützt).

Konfigurationsabhängige Preise eines Artikels

Die Liste zeigt die für den Verkauf relevanten Eigenschaften eines konfigurierten Artikels. Welche Eigenschaften eingeblendet werden und deren Werte sind unter Umständen abhängig von der aktuellen Konfiguration.

Dialog zum Hinzufügen eines Artikels

Der Screenshot zeigt den Dialog zum Hinzufügen eines Artikels. Für die Liste der Modelle und Artikel gibt es eine Filterfunktion, die nach jedem Tastenanschlag die Treffer weiter einschränkt.

Der gesamte Dialog ist für die Bedienung per Tastatur optimiert, so ist es z.B. Möglich nach dem Filtern mit den Tasten [Hoch] und [Runter] eine Position aus der Filtermenge zu selektieren.

Das Filtern bezieht sich nicht nur auf die Bezeichnung eines Modells / Artikels, sondern auch auf dessen Beschreibung etc. somit ist ein schnelles Finden des gesuchten Artikels garantiert.


Visualisierung von Konfigurationsfehlern

Die Art und Weise wie Konfigurationsfehler gehandhabt werden ist für die Akzeptanz bei den Benutzern extrem wichtig. Hier gibt es zwei grundlegende Vorgehensweisen:

  1. Die Oberfläche gibt dem User eine bestimmte Reihenfolge in der die Eigenschaften zu wählen sind vor und filtert bei jeder Auswahl die Möglichkeiten für die weiteren Eigenschaften, damit unzulässige Zustände nicht möglich sind.
  2. Die Oberfläche lässt dem Benutzer frei entscheiden in welcher Reihenfolge die Eigenschaften eines Artikels gewählt werden und bietet immer alle Möglichkeiten an. Wenn ein ungültiger Zustand gewählt wird, wird dieser so visualisiert, dass auch ein Nutzer ohne detaillierte Kenntnisse über den Artikel, den Konfigurationsfehler auflösen kann.

Bei XcalibuR haben wir uns aus folgenden Gründen für die zweite Variante entschieden:

  1. Nicht die Software oder der Benutzer (Verkäufer) gibt die Reihenfolge vor, sondern der Kunde. Dieser gibt in der Regel seine wichtigsten Wünsche vor (z.B. „braunes Leder“ und „silberne Füße“), alle anderen Eigenschaften des Artikels müssen sich diesen „KO-Kriterien“ unterordnen. Da jeder Kunde andere KO-Kriterien wählen kann, darf die Anwendung die Reihenfolge nicht vorgeben.
  2. Oftmals erfolgt das eigentliche Verkaufsgespräch gar nicht am Bildschirm sondern am Artikel. Hier wo der Kunde die Waren anfassen und ausprobieren kann, wird oft mit dem Verkäufer besprochen wie der Artikel ausgeprägt werden soll. Der Konfigurator dient in diesem Szenario nur noch der korrekten Erfassung. Wenn sich der Verkäufer nun nicht bis ins kleinste Detail mit der Ware auskennt, kann es dazu kommen, dass dem Kunden gegenüber Zusagen getroffen werden, die sich nicht konfigurieren lassen.

    Wenn der Konfigurator nun nur die definitiv möglichen Eigenschaften zur Auswahl anbietet läuft der Benutzer in eine Sackgasse und im schlimmsten Fall muss er nun „ausprobieren“, welche vorherige Auswahl die gewünschte Eigenschaft verhindert. Bei dem XcalibuR-Ansatz kann er die gewünschte Eigenschaft immer auswählen, wird dann aber darauf aufmerksam gemacht, warum diese Kombination nicht auswählbar ist. Dies kann er dann dem Kunden gegenüber kommunizieren.
  3. Es ist nicht unüblich, dass der Kunde auch nachträglich noch Änderungen vornehmen möchte (um z.B. zu sehen wie sich der Preis verändert). Daher muss ein Eingriff in die Konfiguration jederzeit und auf allen Ebenen möglich sein. Für dieses Szenario ist das Erzwingen einer bestimmten Konfigurationsreihenfolge und das Ausblenden von Optionswerten extrem hinderlich.

Alles in allem standen die Konfigurationslösungen aus dem Automobilbereich bei der Entwicklung des XcalibuR-Konfigurationssystem Pate.

 

Automatisch generierter Lösungsvorschlang für einen Konfigurationsfehler

XcalibuR generiert basierend auf hinterlegten Konfigurationsregeln Fehlertexte und Lösungsvorschläge (diese Funktion ist somit unabhängig von den Quelldaten). Der Bildschirmausschnitt zeigt den Dialog zur Fehlerbehebung. Lösungsvorschläge werden in Form eines einfachen Entscheidungsbaumes dargestellt. Artikel-, Options- und Optionswertname werden farblich herausgestellt, damit der Benutzer so schnell wie möglich die richtige Lösung erkennt.

Lösungsvorschläge werden automatisch nach der Änderung einer Eigenschaft die zu einem Fehler führt eingeblendet oder können zu einem späteren Zeitpunkt durch einen Klick auf das Fehler-Symbol im Konfigurationsbereich geöffnet werden.

Dialog zur Filterung der möglichen Werte einer Option

Oft werden die möglichen Werte einer Option hierarchisch geordnet oder sind so benannt, daß die sich ergebende Sortierung nicht optimal ist. Für diese Fälle bietet der Konfigurator die Möglichkeit die Werte einer Option zu filtern. Wie bei der Artikelauswahl wird das Ergebnis bei jedem Tastenanschlag weiter eingeschränkt.

Der Dialog zur Filterung der Optionswerte lässt sich jederzeit über das Fernglas-Symbol neben der jeweiligen Option im Konfigurationsbereich öffnen.

Funktionen mit Bezug zur Konfiguration eines Artikels

Der Bildausschnitt zeigt die Funktionen mit Bezug zur Konfiguration des aktuell ausgewählten Artikels. Die Wichtigste Funktion ist hier das Laden der Konfigurations-ID. Während der Konfiguration eines Artikels wird die aktuelle Konfigurations-ID in der Textbox angezeigt. Das Feld ermöglicht aber auch das Laden einer anderen Konfiguration über eine manuell eingegebene Konfig-ID (z.B. wenn diese von einem Preisschild übernommen wird).

Hinweis auf erweitertet Funktionen bzw. optimale Nutzung des Konfigurators

Bei vielen der hier beschriebenen Funktionen zeigt der Konfigurator bei der ersten Nutzung einen Hinweis an. Somit ist sichergestellt, dass die Nutzer auch ohne intensive Schulung auf die besonderen Funktionen des XcalibuR-Konfigurators hingewiesen werden.